Herzlich willkommen!


Home

 

Über uns

 

Unsere Hunde

 

Welpen

 

Nachzucht

 

Die Rasse

 

Kontakt

 

Links

Portrait der Rasse

 

Australian Shepherds, liebevoll Aussie genannt, sind eine relativ junge Hunderasse. So entstand der Australian Shepherd Club of America - ASCA - erst 1957.
Australian Shepherds sind keine wie man meinen könnte, australische, sondern eine US-amerikanische Hunderasse.


Anfang des 19.Jahrhunderts importierte Amerika zur Veredelung seines Bestands sehr viele Schafe aus Australien. Hunde und Schäfer kamen per Schiff gleich mit. Diese mitgebrachten Aussies - der Spitzname für die Australier allgemein - faszinierten die amerikanischen Farmer. Die schnellen wendigen Hunde, furchtlos und zäh, waren dazu noch überaus intelligent. Deshalb wurden sie mit den schon vorhandenen Hütehunden der europäischen Einwanderer gerne gekreuzt, sodass die Vorfahren der heutigen Aussies die verschiedensten Hütehundschläge sind. 1976 wurde dann für den Australian Shepherd vom ASCA ein Rassestandard verfasst.

 

Der Australian Shepherd ist ein freundlicher Hund mittlerer Größe der besonders durch seine attraktive Farbzeichnung auffällt, wodurch jeder Hund ein Unikat ist. Mit Eifer versucht er seinem einmal akzeptierten Besitzer alles Recht zu machen. Daher ist er in den richtigen Händen ein leicht zu erziehender und lernfreudiger Zeitgenosse.

Aussieliebhaber können sich keinen perfekteren Hund vorstellen. Leider machen die von uns so geschätzten Charaktereigenschaften den Aussie ungeeignet für andere Leute. Man sollte gründlichst abwägen, ob der eigene Lebensstil Platz hat für die Lebendigkeit eines typischen Aussies.

 

Durch seine große Intelligenz kann der Aussie, bei ungenügender Anleitung, schlechte Angewohnheiten ebenso schnell erlernen wie gute.
Deshalb sollte man von Anfang an eine genaue Vorstellung haben, welche Verhaltensweisen man fördert oder untersagt und schon dem jungen Hund alle sich bietenden Gelegenheiten zu sozialem Kontakt mit Mensch und Tier ermöglichen.
Dies ist der Grundstein für einen, auch im Erwachsenenalter, überall beliebten und gern gesehenen Hund. Wer die Zeit und die Lust hat sich mit einem Aussie genügend zu beschäftigen wird sicher nicht enttäuscht werden, denn die Loyalität und das Arbeitsvermögen eines Aussies kennen keine Grenzen.

So ist der Aussie ein echter Allrounder, doch darf man dabei nicht vergessen, dass jeder Hund seine eigene Persönlichkeit mit seinen ganz speziellen Vorlieben, Talenten und Schwächen hat. Je nach Begabung eignet sich der Aussie für viele Arten des Hundesports wie Agility, Obedience (= Unterordnung), Reitbegleithund und Begleithund, Flyball, Tracking, Schutzhund, Rettungs-, Blinden-, und Therapiehundearbeit und auch für die Hütearbeit. Aussies besitzen ein gewisses Maß an Schutztrieb und sind temperamentvolle Hunde, die durchaus auch selbstständig Denken und Handeln können. Am wichtigsten ist es jedoch für sie mit ihrer geliebten Bezugsperson zusammen zu sein, auch wenn es nur ein "neben dem Schreibtisch liegen" ist.
Aufgrund seiner Ursprünge als Hütehund brauchen die meisten Aussies unbedingt Beschäftigung, sowohl geistiger als auch körperlicher Art. Bei Unterforderung stellen sie sich gerne selbst Aufgaben, die auch in unerwünschtem Verhalten enden können.

 

Die Lebenserwartung dieser Rasse ist mit 12-15 Jahren recht hoch. Die ausschließlich anerkannten Farben sind Black, Blue Merle, Red und Red Merle. Alle Farben dürfen weiße und/oder kuperfarbene Abzeichen haben. Ein charakteristisches Merkmal war die kupierte oder natürlich kurze Stummelrute (natural bobtail = NBT). Kupieren ist jedoch seit einigen Jahren in Deutschland verboten und daher findet man heutzutage Aussies mit allen Rutenlängen, da die natürlich kurze Stummelrute verschiedene Längen, von ganz kurz bis fast ganz lang, aufweisen kann. Bei der Auswahl eines Welpen sollte man nicht nach der Länge der Rute gehen, denn der Charakter des zukünftigen Hundes ist viel entscheidender als die Länge seiner Rute. Genauso ist es auch mit der Farbe, denn viele Welpenkäufer wollen ihren zukünftigen Freund und Partner fürs Leben nur nach der Farbe aussuchen, was sicherlich nicht das höchste Kriterium sein sollte. Im Showring wird keine Farbe und auch keine Rutenlänge bevorzugt.

 

Hier gehts weiter zum Rassestandard